‘Der Wald’ Aus dem Verse-Band ‚HERR DER WELT‘

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Was wär’ die Erde ohne Wald ?

– Fast möchte ich es gar nicht wissen.

Sie wär’ entsetzlich kahl und kalt;

– d’rum wollte ich den Wald nicht missen

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Der Mensch dort seinen Ursprung hat

und lebte gut für lange Zeiten,

denn in der Wüst’ wird er nicht satt;

– kann kein gemütlich’s Heim bereiten.

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Im Wald man Schutz und Nahrung fand

und hatte keine Langeweile.

Kein Grund zur Hektik auch bestand:

… man lebte das Leben mit Weile.

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Wald – die Mutter aller Wesen;

– ohn’ ihn wir heute nicht bestünden..

Wie die Erde soll genesen;

– ohn’ Wald wir keine Lösung finden !

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Der Wald die Erde fruchtbar macht,

indem die Bäume Blätter spenden.

– Auch wenn ein Baum zu Boden kracht,

wird er als Muttererde enden.

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Im Wald es voller Leben ist

und wenn wir dort spazierengehen,

die Alltagssorgen man vergisst.

– Das Auge will nicht satt sich sehen.

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Den Vögeln hört man gerne zu

bei ihren lieblichen Gesängen.

Die sogenannte Waldesruh’

wird uns’re Hektik schnell verdrängen!

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Der Wald schützt uns vor starkem Wind,

so dass wir angenehmer leben.

Wie glücklich doch wir Menschen sind,

solange es den Wald wird geben!

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– Wie unterschiedlich sind sie doch:

Der Wald und das Fabrikgelände.

Geruhsam war es früher noch;

– doch dann zum Schlechten kam die Wende !

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Es wich der Wald – der Friede ging;

– es kamen Fabrik und Autobahn.

Es war viel Zeit nicht, die verging,

bis hin zu unserem heut’gen Wahn …

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Wie es unser’n Kindern sagen,

dass schuld d’ran sind nur wir alleine?

Können wir es wirklich wagen,

übrig zu lassen nur noch Steine ?!

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`Zur Waldesquell’ ́ – `Zur Waldesruh’ ́;

– amWirtshaus sind’s nur noch die Namen,

die uns erinnern immerzu,

dass Schlecht’s für Gutes wir bekamen !

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Die Räuber sind im Wald nicht mehr;

sie leben nun in uns’ren Städten.

Doch auch die Tiere fehl’n uns sehr ;

– wie gern’ wir sie doch wieder hätten !

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Der Wolf, der Bär, – sind alle weg;

– der Lebensraum ihnen genommen.

Es scheint mir wie ein Sakrileg,

dass soweit sind wir schon gekommen !

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Wo werd’ ich nun die Sorgen los;

wo kann ich frische Luft genießen ?

Möglich war dies im Walde bloß;

– wo sonst kann so beglückt genießen ..?

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Kategorisiert in Allgemein

Von Bernd Michael Grosch

War eine Art Globetrotter, der in jüngeren Jahren die Welt bereiste und nahezu 9 Jahren in Asien lebte. Seit 2009 lebe ich wieder regulär in Deutschland.